Kurz gemeldet

Was die TK als Krankenkasse und Arbeitgeber 2020 noch bewegt hat.

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In einem Jahr ist rund um die TK natürlich noch viel mehr passiert, als sich auf den Seiten in diesem Geschäftsbericht darstellen lässt: Was die TK als Krankenkasse und Arbeitgeber noch bewegt hat, zeigen einige Meldungen aus dem vergangenen Jahr.

3/4

der Erwachsenen sind in ihrer Freizeit mehrmals täglich bzw. fast immer online. Das ist ein Ergebnis der TK-Studie „Schalt mal ab, Deutschland!“. Je länger die Befragten online sind, desto höher ist die gesundheitliche Belastung. So leiden Vielsurferinnen und Vielsurfer deutlich häufiger unter Nervosität bzw. Gereiztheit oder sogar Depressionen.

15,1

Tage war eine TK-versicherte Erwerbsperson im Jahr 2020 durchschnittlich krankgeschrieben. Das zeigt eine Auswertung des TK-Gesundheitsreports. Damit war der Krankenstand im „Corona-Jahr“ insgesamt niedriger als 2019 (15,4 Tage). Besonders Erkältungskrankheiten sind stark zurückgegangen.

App statt Wartezimmer

Ein Aufenthalt im gefüllten Wartezimmer einer Arztpraxis war schon vor der Pandemie kein reizvoller Gedanke – und nun noch weniger. Um hier Abhilfe zu schaff en, startete die TK Hessen Ende 2020 zusammen mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration und dem Start-Up MyEPA UG ein Pilotprojekt in der Region Rhein-Main und in Mittelhessen.
Die Idee: Die kostenlose App „Wart‘s Ab“ informiert die Patientinnen und Patienten rechtzeitig, wann genau sie mit ihrer Behandlung an der Reihe sind – die Wartezeit bis dahin können sie also außerhalb der Praxis verbringen.

12,8%

und damit mehr als jede und jeder achte Jugendliche in Deutschland leidet unter ärztlich diagnostizierten Kopfschmerzen. Das ist ein Ergebnis des Kopfschmerzreports, den die TK im Sommer 2020 vorgestellt hat. Von den kopfschmerzgeplagten 15- bis 19-Jährigen hat fast ein Drittel Migräne.

Karriereblog 2.0

2013 ging er an den Start, seit September 2020 erscheint er in neuem Glanz: der TK-Karriereblog. Aber nicht nur das Design hat sich verändert, auch die Inhalte sind nun vielfältiger. Richtete er sich zunächst vor allem an potenzielle Auszubildende, ist er jetzt ein Anlaufpunkt für alle, die sich für die TK als Arbeitgeber interessieren. Mitarbeitende aus den verschiedenen Bereichen der TK erzählen auf dem Blog Geschichten aus ihrem Arbeitsalltag.

Apps auf Rezept

Mit dem Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) wurde die „App auf Rezept“ in die Gesundheitsversorgung eingeführt, seit Herbst können Ärztinnen und Ärzte die sogenannten digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) verschreiben. Bei der TK werden bisher vor allem Apps beantragt, die bei Tinnitus oder Übergewicht helfen oder bei der Behandlung von Rücken-, Knie- und Hüftschmerzen unterstützen können.

Digitale Gesundheitskompetenz

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen schreitet immer weiter voran. Damit ihre Chancen voll zum Tragen kommen, wird digitale Gesundheitskompetenz immer wichtiger. Der TK-Verwaltungsrat hat mit einer neuen Satzungsänderung die Grundlage geschaffen, die digitale Gesundheitskompetenz durch neue Angebote weiter zu fördern. Das erste Angebot ist das Pilotprojekt DiSK-Coach („Digital, Selbstbestimmt, Kompetent“), eine webbasierte interaktive Anwendung, mit der TK-Versicherte ihr Know-how im Umgang mit digitalen Gesundheitsanwendungen vertiefen können.

89%

der TK-Mitarbeitenden bewerten ihren Arbeitsplatz alles ins allem als sehr gut, 88 Prozent würden ihren Arbeitgeber weiterempfehlen. Das sind Ergebnisse aus einer Befragung von 1.000 zufällig ausgewählten Mitarbeitenden für die Befragung zum Arbeitgeberwettbewerb „Great Place to Work®“. Die TK belegt 2021 den zweiten Platz unter den Großunternehmen.