Push für digitalen Praxisbesuch

Im Gesundheitsbereich hat die ärztliche Fernbehandlung in der Coronapandemie einen Boom erlebt.

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ie Coronapandemie hat den Alltag von vielen Menschen digitaler gemacht. Das zeigt sich im Gesundheitsbereich auch in der ärztlichen Fernbehandlung, die einen regelrechten Boom erlebt hat. Das TK-Angebot zur Fernbehandlung per Video – die TK-OnlineSprechstunde – kam kurz vor dem Beginn der Pandemie und war damit eines der ersten Angebote, das zu diesem Zeitpunkt bereits verfügbar war. Auch sie wurde im zurückliegenden Jahr von immer mehr Versicherten genutzt. Über die kostenlose App TK-Doc können sich TK-Versicherte von zu Hause aus von einer zugelassenen Ärztin oder einem zugelassenen Arzt behandeln lassen und müssen sich nicht in eine Arztpraxis schleppen. Möglich ist das bei acht Krankheitsbildern – vom grippalen Infekt über einen Magen-Darm-Infekt und Migräne bis hin zu Corona-Symptomen. Das Besondere beim TK-Angebot: Es ist komplett digital – und damit auch völlig kontaktlos. Bei Bedarf stellen die behandelnden Ärztinnen und Ärzte ein elektronisches Rezept oder im Fall einer leichten Erkrankung der oberen Atemwege eine Krankschreibung aus. Diese kann von der Ärztin oder dem Arzt mit einem einfachen Klick an die TK weitergeleitet werden.

Stimmen zur TK-OnlineSprechstunde

„Die Technik gehört für uns inzwischen zum Alltag. Viele Krankheitsbilder lassen sich per Video behandeln. Bei einer Migräne verläuft das Gespräch nicht viel anders, als wenn eine Patientin direkt vor mir sitzt. Bei Rückenschmerzen kann ich auch per Smartphone überprüfen, ob der Patient auf den Zehenspitzen oder den Hacken gehen kann. Aber selbstverständlich hat die Technik Grenzen. Wenn ich die Lunge abhören muss, schicke ich den Versicherten zur nächsten Praxis.“

Dr. Urte Petau, Allgemeinmedizinerin

„Ich war aufgrund eines grippalen Infekts zu krank, um das Haus zu verlassen. Deshalb habe ich die Fernbehandlung genutzt. Das Ganze ging sehr schnell und unkompliziert und ich konnte mir den langen Weg zu einer Praxis sparen. Vor allem bei „kleineren“ Erkrankungen empfinde ich die TK-OnlineSprechstunde als gute Alternative zum Praxisbesuch.“

TK-Versicherter Andreas, 54 Jahre, aus Dresden

„Die Möglichkeit, digital von einem Arzt oder einer Ärztin behandelt zu werden, finde ich sehr gut, denn dadurch spare ich viel Zeit und Aufwand. Das ist für mich der große Pluspunkt. Über die TK-OnlineSprechstunde ging es viel schneller, als wenn ich in eine Arztpraxis gefahren wäre, und ich habe mich sehr kompetent behandelt gefühlt. Und ich denke, dass dadurch auch in den Arztpraxen die Kapazitäten besser genutzt werden können.“

TK-Versicherter Ercan, 35 Jahre, aus Berlin
Die Zahl der Behandlungen per Video-Sprechstunden im Rahmen der Regelversorgung ist in Pandemiezeiten stark angestiegen.