Aus Hamburg-Wandsbek zum „eRezept Deutschland“

Schritt für Schritt hat die TK das elektronische Rezept vorangetrieben und in die Versorgung gebracht.

Lesezeit 2 Minuten Lesezeit


Vom regionalen Pilotprojekt zum bundesweiten Angebot: Schritt für Schritt hat die TK das elektronische Rezept vorangetrieben und in die Versorgung gebracht. So war der Weg zum „eRezept Deutschland“.

Rezepte digital über das Smartphone einlösen statt mit dem rosafarbenen Papierzettel, diese Idee an sich ist nicht neu. In vielen europäischen Ländern gehört dies schon zum Alltag, während in Deutschland das E-Rezept 2022 verpflichtend eingeführt werden soll.
Die TK machte sich bereits 2019 auf den Weg und führte das E-Rezept im Rahmen eines Pilotprojekts im Hamburger Stadtteil Wandsbek ein mit dem Ziel, die Vorteile genauso wie die technische Umsetzbarkeit unter Beweis zu stellen – ganz nach dem Motto: offen sein und Neues wagen.

Der rosafarbene Papierzettel wird durch die digitale Variante auf dem Smartphone abgelöst.

Das Pilotprojekt in Hamburg-Wandsbek zeigte: Es geht, schon bald nutzten rund zehn Prozent der TK-Versicherten in der teilnehmenden Arztpraxis die digitale Verordnung.
Im nächsten Schritt wurde das E-Rezept in die ärztliche Fernbehandlung, die TK-OnlineSprechstunde, integriert. Durch Kooperationen mit verschiedenen Apothekendienstleistern wurden immer mehr Apotheken angebunden, in denen die digitalen Rezepte in Form eines QR-Codes eingelöst werden können. Auch eine kontaktlose Lieferung durch Botendienste ist möglich.

62%

der Menschen in Deutschland möchten das elektronische Rezept bestimmt oder wahrscheinlich nutzen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der TK.

Im Sommer 2020 folgte mit der Kooperation der ersten beiden Praxissoftwaredienstleister medatixx und Medisoftware der nächste große Schritt, sodass niedergelassene Ärztinnen und Ärzte nun die Möglichkeit bekamen, elektronische Rezepte auszustellen – und so zum digitalen Vorreiter zu werden.

Verordnung per E-Rezept: Medikamente können in der Apotheke mit dem QR-Code abgeholt oder direkt nach Hause geliefert werden.

Gleichzeitig traten die Ersatzkassen BARMER, DAK-Gesundheit, Hanseatische Krankenkasse (HEK) und die Innungskrankenkasse BIG direkt gesund dem nun größten bundesweiten E-Rezept-Projekt bei. Im vergangenen Dezember starteten sie gemeinsam mit dem „eRezept Deutschland“ mit dem Ziel, die digitale Medikamentenverordnung auszurollen.

TK-Versicherte können über die App TK-Doc teilnehmen. Und das Projekt wächst weiter – seit dem Frühjahr 2021 ist die AOK Bayern mit dabei.
das-erezept-deutschland.de

Das "eRezept" lässt sich papierlos auf dem Smartphone aufrufen und einlösen.